Psychotherapeutische Bildung

Mein Bildungsangebot für Therapeuten, gleich ob sie im Feld der Beratung, Sozialarbeit, Seelsorge oder im klinischen Bereich tätig sind, umfasst Gruppen und Seminare, Lehrtherapien und Supervisionen. Es richtet sich an Frauen und Männer, die in das therapeutische Berufsfeld neu hineinwachsen wollen und an solche, die bereits therapeutisch arbeiten und sich in ihrer bisherigen Berufsausübung zusätzlich qualifizieren und ergänzen wollen. Ihnen Anleitung und Inspiration zu bieten ist mir ein zentrales Anliegen.

 

Psychotherapeutische Bildungsarbeit mit einer humanistisch-existenziellen Ausrichtung ist heute auch deshalb bedeutsam, weil sich ein in meinen Augen verhängnisvoller Trend weitgehend durchgesetzt hat, nämlich die Psychotherapie im Sinne eines medizinischen Behandlungsverfahrens zu definieren. Zunehmende Ökonomisierung, Schematisierung und Entpersonalisierung der Psychotherapie waren die Folge.
IRVIN YALOM, der bekannte Buchautor und Psychotherapeut mit existenzieller Ausrichtung, schreibt zu dieser Thematik: „Ich sorge mich um die Psychotherapie – um ihre Deformation durch ökonomische Zwänge und um ihre Verarmung durch radikal gekürzte Ausbildungsprogramme. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass auch künftige Therapeuten aus verschiedenen pädagogischen Disziplinen (Psychologie, Beratung, Sozialarbeit, Seelsorge, klinische Philosophie) weiterhin eine gründliche Ausbildung anstreben und selbst unter dem Druck der Realitäten des Gesundheitssystems Klienten finden werden, die ein umfassendes Wachstum und Veränderung zum Ziel haben und willens sind, sich auf eine zeitlich offene Therapie einzulassen.“

 

Heute zeigt sich immer deutlicher, dass es durchaus einen wachsenden Bedarf an Therapeuten für eine solche personal ausgerichtete Therapie gibt. Wir benötigen vielleicht mehr denn je Therapeuten und Therapeutinnen, die es ihren Klienten ermöglichen, nicht nur spezifische Funktionen wiederherzustellen, sondern sich auf allen Ebenen ihres Seins  weiterzuentwickeln.